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  • Jacqueline Kolesch

Blende, ISO, Verschlusszeit

Immer werde ich nach den oben genannten Begrifflichkeiten gefragt.


In der Fotografie beziehen sich Blende, ISO und Verschlusszeit auf die Einstellungen der Kamera, die die Belichtung des Bildes beeinflussen.


Die Blende bezieht sich auf die Öffnung in der Linse der Kamera, die bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Eine größere Blendenöffnung (kleinere Blendenzahl) lässt mehr Licht durch und erzeugt eine geringere Schärfentiefe (der Bereich im Bild, der scharf erscheint). Eine kleinere Blendenöffnung (größere Blendenzahl) lässt weniger Licht durch und erzeugt eine größere Schärfentiefe.


ISO bezieht sich auf die Empfindlichkeit des Sensors gegenüber Licht. Eine höhere ISO-Einstellung macht den Sensor empfindlicher für Licht, was bei schlechten Lichtverhältnissen nützlich sein kann. Allerdings erhöht eine höhere ISO-Einstellung auch das Bildrauschen (Korn), was die Bildqualität beeinträchtigen kann. Eine niedrigere ISO-Einstellung verringert die Empfindlichkeit des Sensors, was zu weniger Bildrauschen führt, aber auch dazu führen kann, dass das Bild unterbelichtet wird, wenn nicht genügend Licht vorhanden ist.


Die Verschlusszeit bezieht sich auf die Zeit, die der Verschluss der Kamera benötigt, um das Licht auf den Sensor zu lassen. Eine längere Verschlusszeit (z.B. 1/30 Sekunde) lässt mehr Licht durch und ist nützlich für die Aufnahme von statischen Objekten oder für die Erzeugung von Unschärfeeffekten durch Bewegung. Eine kürzere Verschlusszeit (z.B. 1/1000 Sekunde) lässt weniger Licht durch und ist nützlich für die Aufnahme von bewegten Objekten, um eine scharfe Abbildung zu erhalten.



Die Kombination von Blende, ISO und Verschlusszeit beeinflusst die Gesamthelligkeit des Bildes sowie die Schärfentiefe und das Rauschen. Eine gute Balance zwischen diesen Einstellungen kann ein gut belichtetes, scharfes und rauscharmes Bild erzeugen.


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